Open Air Konzert in Ittlingen

open air Konzert 2015


PureSound – kreativ, lebendig, mitreißend. Bei jedem Auftritt spürt man den Spaß am Singen, der die rund 50 Mitglieder des Ittlinger gemischten Chores vereint. Voller Energie zeigen die Sängerinnen und Sänger zusammen mit dem Chorleiter, wie man Lebensfreude durch Singen ausdrücken kann. Und das alles in „reinem Klang“ – eben ganz „PureSound“. Im Repertoire haben die Sängerinnen und Sänger Stücke von Pop, Rock, und Gospel bis hin zu klassischen und kirchlichen Musik. Die Arrangements sind meistens a-cappella und oft achtstimmig gesetzt. Außergewöhnliche Interpretationen bieten immer wieder Überraschungen fürs Ohr. Pure Sound verstehet sich als leistungsfähiger Laienchor, in dem zwar ein großes Gewicht auf das Musizieren gelegt wird, aber auch der gesellschaftlichen Aspekt nicht zu kurz kommt. Der Chorleiter Bernd Söhner versteht es dabei hervorragend, den Spaß und die Kommunikation im Chor zu fördern, aber gleichzeitig immerfort an Niveau und Können des Chores zu arbeiten.

Wir proben freitags von 20 bis 21.30 Uhr. Einfach vorbeischauen und mitsingen.

Tatort: Bürgerhaus Ittlingen.



1. Auftritt mit Tabea Raidt

PS Besen 2018

Pure Sound mit seiner neuen Dirigentin Tabea Raidt
beim 1. offiziellen Auftritt in Ittlingen beim Sängerbesen




Konzertreihe April 2018

Konzertreihe der Chorgruppe Pure Sound
(Einfach?) loslassen – Dieses außergewöhnliche Konzept der Konzertreihe des gemischten Chors Pure Sound des Sängerbundes Ittlingen begeisterte bei vier Aufführungen weit über 550 Zuhörer in und um Ittlingen.
Konzertiert wurde in vier sehr speziell ausgewählten Räumlichkeiten, wie sie hinsichtlich Ambiente und Akustik nicht unterschiedlicher hätten sein können. Genau diese Verschiedenheiten gestalteten die jeweiligen Auftritte so einzigartig und stellten vorab Bernd Söhner und Pure Sound vor große Herausforderungen. Ob im beeindruckenden Kuppeltreppenhaus des Landschlosses Schomberg, in der besinnlichen Ruhe der katholischen Kirche Ittlingen, ob in der sehr intimen, ja familiären Atmosphäre der evangelischen Kirche im Bergdorf Hasselbach oder aber beim Abschlusskonzert im mystisch mittelalterlichen Pallas der Burg Steinsberg, der Chor musste in akribischer Feinarbeit auf die jeweilige Raum-Akustik eingestimmt werden, um letztlich für die Zuhörer ein perfektes Klangbild abliefern zu können – eben Pure Sound.



Die Konzertpremiere im runden, etagèrenförmigen Kuppeltreppenhaus des Landschlosses Schomberg unterstrich das Besondere der vier Konzerte gleich zu Anfang. Die sonore Bassstimme von Alfred Tiltscher lud die Gäste zum Verweilen und zum sich auf das Konzert einlassen ein, untermalt vom Jazzstück „Come in and stay a while“. Bernd Söhner erläuterte den Zuhörern zur Einstimmung, wohin die emotionale Reise dieses Konzertes gehen sollte, nämlich auf die Reise durch das Leben mit seinen vielfältigen Veränderungen und den damit verbundenen unterschiedlichsten Situationen des Loslassens.
„Guten Abend, gut´ Nacht“ von Johannes Brahms gleich zu Beginn beschreibt das erste Loslassen am Ende eines Tages, wenn ein kleines Kind einschläft. Und auch den nordamerikanischen Indianern ist die Friedlichkeit des Schlafes ein wichtiges spirituelles Element. Wie aus dem Nichts erklang „Evening rise spirit come“, von Frauenstimmen getragen, die erste des sechsstimmigen Chorgesangs. Mantraartig sang jede Stimme ihre eigene Melodie, jedoch mit immer dem gleichen Text weiter, bis alle Stimmen vereint waren. Ein emotionales Klangerlebnis, das den Zuhörern unter die Haut ging.



Im Teenageralter machen die meisten erste Bekanntschaft mit der Liebe und damit verbunden auch mit Enttäuschungen. „Good bye love“, ein Jazzstück, das diesen Schmerz durch die Intonation der Sänger sehr gut weitergibt. Irgendwann kommt die schwere Zeit für Eltern, die Kinder loszulassen, wenn diese ihre eigenen Wege gehen. Die Gospel-Ballade „Roads“ thematisiert dieses Auseinandergehen. Es gibt einfache Wege, schwere Wege, dunkle Wege, harte Wege und einsame Wege. Alle Wege führen jedoch zu Gott. Bernd Söhner, selbst Vater, erinnerte, dass Eltern immer Eltern bleiben und Kinder immer Kinder, was mit vielfachem zustimmenden Nicken aus dem Publikum beantwortet wurde. Dieses emotionale Feuerwerk des Textes, die gefühlvollen Stimmen des Chores und das traumhafte Klaviervorspiel von Bernd Söhner verursachten bei vielen Zuhörern Gänsehaut. Pure Sound wagte sich an ein weiteres Volkslied, „In einem kühlen Grunde…“ von Friedrich Silcher. Die unterschiedlichen Gefühlslagen des Verlassens einer großen Liebe von traurig über zweckoptimistisch bis hin zur Todessehnsucht wurden durch den speziell darauf abgestimmten Gesang des Chores dramatisch widergespiegelt.



Der emotionale Höhepunkt kündigte sich mit dem Volkslied „Sah ein Knab` ein Röslein stehn“ von Goethe an. Ein Stück, tausendfach gesungen, tausendfach gehört und doch für viele zum ersten Mal auf die wahre Bedeutung hinterfragt. Eine junge Frau
in einer der schrecklichsten Situationen überhaupt, bedeutungsschwanger unterstrichen durch die Farbe Rot: Rot für die Liebe und Rot für das Blut. So exakt, ausdrucksstark und berührend vorgetragen, dass viele Zuhörer sichtbar gerührt waren. Im Anschluss daran erklang der sphärische Gesang der tröstenden Worte des Psalms 23 „The Lord is my shepherd“. Es folgte „Wind of the western sea“, ein wunderschön melodisches Wiegenlied, nur von den Frauenstimmen gesungen, das von der Trauer des Verlassenseins eines geliebten Menschen handelt. Herbert Grönemeyer schrieb das Stück „Zu dir“, um seine Gefühle und Gedanken nach dem Tod seiner geliebten Frau zu verarbeiten. Bernd Söhners gesanglicher Vortrag und sein Klavierspiel spiegelten eindrucksvoll die zwiespältigen Gefühle der Trauer und der Dankbarkeit an den geliebten Menschen wider. Der Chor intonierte hierzu feinfühlig die Hintergrundmusik.
An den Schluss des Konzertes wurde das Lied „In the beginning was the word“ gestellt.
Hier schließt sich der Kreis des Loslassens „Am Anfang war das Wort und das Wort war Gott“. Der Chor setzte nach und nach immer wieder versetzt ein, bis zum Schluss ein achtstimmiger kraft- und hoffnungsvoller Klang den gesamten Raum erfüllte.



Die anschließenden Standing Ovations des Publikums, der begeisterte Applaus und die Jubelrufe waren der Lohn für Dirigent und SängerInnen und zeugten davon, dass die von Bernd Söhner mit unglaublich viel Feingefühl und Variabilität ausgewählten Stücke die Zuhörer auf die sehr emotionale Reise durch den Konzertabend mitgenommen haben.
Loslassen gehört zum Leben, aber die Gefühle und Gedanken, die bei den Zuhörern an diesem Abend aufgekommen sind, sollte man festhalten und nicht loslassen. Als Zugabe erklang das schöne Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“.

„Eigentlich war ich nur hier, weil mich meine Freundin dazu eingeladen hat, und ich wusste nicht konkret, um was es geht; aber Sie haben heute meinen Abend verzaubert – vielen, vielen Dank“, so der Kommentar einer Besucherin, der verdeutlicht, welch emotionale Wirkung diese Aufführungen bei den Konzertbesuchern hinterlassen haben.
Die unglaublich vielen positiven, ja nahezu euphorischen Kritiken nach den vier ausverkauften Konzerten gaben dann letztlich die Gewissheit, dass sich hierfür wirklich jede Minute und Stunde in der Vorbereitung gelohnt hatte.
Ein Konzert, das Zuhörer, Sängerinnen und Sänger als auch den Chorleiter bis weit nach den Auftritten nicht mehr los ließ.


Konzert "Loslassen" auf dem Schomberg






Vorbereitungen für die Konzertreihe sind in vollem Gange.
Bei der Suche nach Locations sind wir auch auf der Burg Steinsberg fündig geworden.





Pure Sound in Bad Dürkheim vom 7.10.-9.102016


Vierzig Sängerinnen und Sänger der Chorgruppe
Pure Sound trafen sich, wie jedes Jahr, zu einem
intensiven Probewochenende in Bad Dürkheim.
Besonders erfreulich war, dass sich auch unsere fünf
Neuen auf dieses für Sie unbekannte „Experiment“
Bad Dürkheim eingelassen haben und alle anschließend
begeistert waren.
Neben der inspirierenden Probearbeit wurde
selbstverständlich auch das gesellige Beisammensein
intensiv gepflegt.
„Scheeee war‘s!“





Letzter Auftritt

16.04.2016 Chorparty in Sulzbach
PureSound zu Gast beim Chor Amicanti Sulzbach





Pure Sound am Samstag 16. April in Sulzbach im Odenwald

Eingeladen hatte der dortige Chor AMICANTI, der e s sich nicht hatte nehmen lassen, unseren Chor nach dessen fulminantem Auftritt auf der letztjährigen Chorparty in Schwarzach für die jetzige Veranstaltung zu engagieren.
Und so trat man am vergangenen Samstag per Bus die weite Reise in den Odenwald an, begleitet von einigen treuen Fans und in der festen Absicht, auch dort dem guten Ruf gerecht zu werden, der Pure Sound in Nah und Fern voraus eilt.
Nachdem die Chöre Amicanti Sulzbach, MGV Schwarzach, ChoryFeen Kirchardt, MGV Sulzbach, Village Voices Roigheim, Chor 2000 Widdern und Chor Royal Mosbach mit wirklich tollen und außergewöhnlichen Vorträgen Ihr Können unter Beweis gestellt hatten, war es nun an Dirigent Bernd Söhner, mit seinen Sängerinnen und Sängern mit dem letzten Auftritt des Abends die Halle zum Staunen und Rocken zu bringen. Mit den Liedbeiträgen Set me as Seal, You‘ve got a friend, Tage wie diese, Zu dir, Engel und Mamma Lie traf er mal wieder den Nerv des Publikums und so war es nicht verwunderlich, dass man Pure Sound erst nach mehreren Zugaben und Standing Ovations von der Bühne ließ.
Sowohl bei der anschließenden AfterShow-Party als auch bei der späteren Heimfahrt per Bus zeigte sich dann, dass Pure Sound nicht nur richtig gut Singen, sondern auch richtig gut Party machen kann.
Auch wenn sich das Songrepertoire im Bus dann eher in Richtung „Folklore und Lumpenliedle“ bewegte, die Stimmung war prächtig und so kam es nicht von ungefähr, dass sich noch einige Nimmermüde zu einem After-After-Show-Absacker im HoWu trafen – ganz nach dem Motto „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen .“

Termine Pure Sound

2019


13. und 14. Juli
Dorffest

12. Oktober
Sängerbesen
Kulturhalle Ittlingen