Es war einmal...

Es war einmal…. So beginnen nicht nur Märchen.

Es war einmal ein junger Lehrer, der all seinen Mut zusammennahm, um in Ittlingen das Kommando über 30 junge,
lebenslustige Sängerinnen zu übernehmen.
So geschehen im Frühjahr 1970.
Die Rede ist von Bruno Niedermeier und seinem Ittlinger Frauenchor.
Damals wusste der junge Lehrer noch nicht, dass es eine seiner Lebensaufgaben sein wird den Frauenchor zu formen, zu prägen und zu Höchstleistungen anzuspornen.

Im Protokollbuch von 1969, konnte man folgenden Eintrag nachlesen:
„ Der Vorsitzende bittet um vereinte Anstrengungen hinsichtlich der Gründung eines Frauenchors, weil sonst die Mädchen des Schülerchors mit der Schulentlassung dem Gesang verlorengehen und bei Unachtsamkeit gar Taugenichtsen in die Hände fallen könnten“.

Und so ist es der Beharrlichkeit des damaligen Vorsitzenden Siegfried Brenner, seinem Schriftführer Waldemar Michelmichel und der unermüdlichen Gertraud Schlauch zu verdanken, dass sich zur ersten Chorprobe im Oktober 1969 im alten Schulhaus 30 motivierte Sängerinnen trafen. Die Leitung übernahm Ursula Schmoll, die seinerzeit schon den Kinderchor dirigierte. Kurz nach der Gründung wurde Frau Schmoll schwanger und so übernahm Bruno Niedermeier im April 1970 den Taktstock.

In einer Ausschusssitzung von 1970 waren im Protokoll die folgenden Worte von Waldemar Michelmichel zu lesen:
„Die Chorproben des Frauenchors haben bisher im Schulhaus stattgefunden. Die dortige Bestuhlung ist für die überdimensionalen Hinterteile einiger Chormitglieder völlig unzureichend, weshalb die Chorproben künftig ebenfalls im Vereinslokal stattfinden.“

Der Ittlinger Männerchor hatte schon immer einen hohen Stellenwert im Sängerkreis Elsenzgau und die Damen standen ihnen in nichts nach.
Der erste öffentliche Auftritt des Frauenchores mit Bruno Niedermeier war 1970 in Hüffenhardt zum 125. Jubiläum.
Von jetzt an ging es zu Wertungs- und Kritiksingen bei denen der Frauenchor immer mit den Noten „gut“ bis „sehr gut“ ausgezeichnet wurde. Auch Bruno Niedermeier kann mit diversen Dirigentenpreisen prahlen. Das spornte den Dirigenten und die Sängerinnen an und ihre Chorliteratur wurde immer anspruchsvoller. Das Repertoire reichte von klassischer Kirchenliteratur über moderne Zyklen und Volksliedern bis hin zu Spirituals.
Der Ittlinger Frauenchor war von Beginn an einer der besten Frauenchöre im Sängerkreis Elsenzgau.

Auch die Geselligkeit hatte beim Frauenchor schon immer einen hohen Stellenwert. Ob Nachsingstunde bei Inge, rauschende Jahresabschlüsse bei Michelmichel`s auf dem Stückle, interne Faschings-, Herbst- und Weihnachtsfeiern. Es war immer was los.
Der Höhepunkt aber war aber die fast 20 Mal stattfindende jährliche Singfreizeit in Seewald Göttelfingen im Schwarzwald bei der fast immer alle Sängerinnen mitreisten.
Der Frauenchor kann auf viele schöne gemeinsame Jahre zurückblicken.
Absolute Höhepunkte waren Kirchenkonzerte und die eigenen Jubiläen von 10, 20, 25 und 40 Jahren, die der Frauenchor mit befreundeten Frauenchören feierte.
Bruno Niedermeier wurde während seiner Dirigentenzeit zum 20, 30 und 40 jährigen Dirigentenjubiläum mit Konzerten in Ittlingen gewürdigt.

Aber leider ging es dem Frauenchor nicht anders als anderen Chören. Es kamen keine jungen Sängerinnen nach und krankheits- und altersbedingt schieden einige Frauen aus. So wurde abgestimmt und fast einstimmig beschlossen, dass es den Frauenchor in der bisherigen Form nicht mehr geben wird.
In der Generalversammlung am 17. März 2017 hatte der Frauenchor seinen letzten öffentlichen Auftritt.
Schweren Herzens wurde der Frauenchor und sein Dirigent Bruno Niedermeier verabschiedet.
Der Sängerbund bedankt sich ganz herzlich für die Jahrzehntelange, sehr gute Zusammenarbeit bei Bruno Niedermeier und dem Frauenchor

Da die Sängerinnen und Bruno sehr gesellig sind gibt es weiterhin jeden Mittwoch einen Frauenchor-Treff zu dem Alle herzlich eingeladen sind. Es werden auch weiterhin diverse Ausflüge stattfinden.
Auch wenn die aktiven Zeiten des Ittlinger Frauenchores nun leider der Vergangenheit angehören, so ist durch diese gemeinsamen Unternehmungen sichergestellt, dass man sich auch zukünftig in geselliger Runde gerne an die schönen Momente und Auftritte des Chores mit ihrem Dirigenten Bruno zurück erinnert.





Besuch bei Palmbräu

Ausflug des Frauenchor-Treffs
Am 27. September 2017 fuhren einige Frauen vom ehemaligen „Frauenchor” mit der Stadtbahn zu einer Besichtigung der Brauerei Palmbräu nach Eppingen.
Nach einem kurzen Fußmarsch vom Bahnhof durch den Park in Eppingen waren wir an unserem Ziel angelangt. Dort wurden wir von Herrn Leipold, einem ehemaligen Mitarbeiter, herzlich begrüßt.
Bevor wir uns auf den Weg zur Besichtigung durch die Produktion machten erklärte er uns, dass man zur Herstellung eines reinen Bieres 4 Zutaten benötigt: Wasser, Hefe, Hopfen und Malz.
Während der Führung erfuhren wir mehr über die Herstellung eines ober- und untergärigen Bieres, wir begutachteten die neusten Bottiche aus Edelstahl und bestaunten die Wasch- und Abfüllanlage. Herr Leipold erzählte uns, dass ein Vorfahre, der noch auf die „Walz” ging, aus Italien Palmensamen nach Eppingen mitbrachte. Zu der Zeit war das etwas Besonderes, denn in unserer Region kannte man keine Palmen. Nach einigen Jahren konnte man im Innenhof der Brau- und Gaststube der Familie Zorn den sogenannten Palmengarten bewundern und so entstand der Name „Palmbräu“.
Durch den Besucheransturm der Schaulustigen stieg der Bierkonsum derart an, dass man nach und nach die kleinen privaten Brauereien im Umkreis aufkaufte um dem Ansturm gewachsen zu sein.

Nach dieser aufschlussreichen Geschichte führte uns der Weg in den berühmt, berüchtigten Ahnenkeller der Brauerei. Dort warteten schon frische Brezeln und viele verschiedene Biersorten auf ihre Abnehmer. Es gab lange Diskussionen, welches denn das „Beste Bier“ sei. Wir kamen leider zu keinem Ergebnis, da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.
Mit einem Lied und dem Dank für einen schönen und lehrreichen Nachmittag verabschiedeten
wir uns von Herrn Leipold und fuhren, gut gestärkt, mit der Stadtbahn wieder nach Hause.

Margit und Ute




Reisefieber

18 Frauen und unser Dirigent Bruno hatten sich am Freitag den 04. März 2016 wieder auf den Weg nach Göttelfingen zur Chorfreizeit gemacht.
Nachdem wir im verschneiten Schwarzwald unsere Zimmer bezogen hatten stürmten wir das Kuchenbuffet. Dann ging es auf zur ersten Chorprobe. Schwerpunkt war dieses Jahr unser bevorstehendes Kirchenkonzert im November. Die Singstunden waren anstrengend für den Chor und natürlich auch für den Dirigenten. Aber wir wurden mit leckerem Essen, dem munteren Kegelabend und einem lustigen, gemütlichen Abend entschädigt. Alles in allem war die Chorfreizeit erfolgreich, lustig und kalorienreich.

Wir sehen uns dann im November in der ev. Kirche
US



Gruppenbild in Göttelfingen

wir waren dabei…





Bruno in Aktion





Pausentreff Frauenchor 19. August 2015

Am 19. August trafen sich zahlreiche Sängerinnen und unser Dirigent Bruno am windigen Eck beim Stoppschild. Dann machten wir uns auf den Weg, denn unsere Emmy hat uns zu sich nach Hause eingeladen. Dort angekommen gab es eine "Gartenschau". Vom Bestaunen der Flora hungrig geworden stürmten wir den Partyraum und machten uns über den hausgemachten Wurstsalat und die erfrischenden Getränke her. Es war ein sehr schöner und unterhaltsamer Abend. Vielen Dank an unsere Emmy.

Treffpunkt am scharfen Eck



Treffpunkt am scharfen Eck



Gartenschau bei Emmy


Gartenschau bei Emmy

Gartenschau bei Emmy



Das Essen ist auch lecker…



Bei uns ischs halt scheee…







Singfreizeit in Seewald Göttelfingen 2014

Abschied von Göttelfingen

Jedes Jahr im Frühling verreist der Frauenchor zu seiner Singfreizeit in den Schwarzwald. Im Hotel Traube in Seewald Göttelfingen lassen wir uns kulinarisch verwöhnen. Natürlich steht das Singen im Vordergrund. Das alljährliche Kegelduell bringt die müden Knochen in Schwung und unser gemütlicher bunter Abend sorgt für gute Laune. So kommen wir entspannt und gut erholt wieder nach Hause zu unseren Lieben.


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